Ascheverschmelzung legt Pelletheizungen lahm!

Jul 11, 2016 | Aktuelles

Versinterung von Pelletkessel und Pelletöfen ist weiterhin ein großes Problem. Die Asche schmilzt und erstarrt beim Abkühlen zur harten Kruste. Der Rost, bzw. die Brennerschale müssen nun aufwendig von der lavaartig „verbackenen“ Asche gereinigt werden. Fast 50 Prozent der Kesselhersteller erachten derzeit Versinterung als Hauptursache für Betriebsstörungen (Branchenumfrage Pelletmagazin 6/15)!

Neben einer falschen Kessel- und Ofeneinstellung sind oft schlechte Pellets der Grund für Versinterungen. Sollen Ihre Pellets in Ihrem Kessel oder Ofen nicht versintern, achten Sie beim Kauf bitte auf folgende Punkte:

  • Bei ENplus-Pellets sinkt das Risiko. Doch auch die Zertifizierung schützt gerade bei Sackware nicht immer vor versinterungsanfälligen Pellets.
  • Heizen Sie besser mit „hellen“ Pellets. Dunkler gefärbte Pellets müssen nicht, können aber Rinde enthalten, die eine Versinterung begünstigt.
  • Fichten- sind im Zweifel Kiefernholzpellets vorzuziehen. Letztere können wegen sandigen Bodenverhältnissen mehr versinterungsträchtige Mineralien enthalten.
  • Achten Sie unbedingt darauf, abriebarme und keine kurzstückige Pellets zu kaufen. Im Kessel- und im Ofenbetrieb führen kurze Pellets, sowie Abrieb beim Einblasen bzw. bei der Pelletaustragung zu einer hohen Glutbettdichte, die eine Versinterung begünstigt. Vor allem vielfach gehandelte Pellets werden durch häufiges Umladen und weitem Transport immer kürzer.